Transanale minimal-invasive Chirurgie (TAMIC)

 

Das Verfahren der transanalen minimal-invasiven Chirurgie (TAMIC) bietet sich besonders für große Mastdarmpolypen und für Vorstufen des Mastdarmkrebses bzw. für sogenannte Frühkarzinome an, die nicht über den Weg einer Darmspiegelung abgetragen werden können.

 

Hierdurch kann die sonst notwendige, offene Operation durch den Bauchraum vermieden und der Schließmuskel geschont werden. Eine spezielle transanale TAMIC-Plattform (Gelport-System) ermöglicht eine videoendoskopische Operation, wie sie aus der Laparoskopie bekannt ist. Mit speziellen Instrumenten kann via Gel-Port unter Breitbild-Kamerasicht die Geschwulst samt der Wand des Mastdarms herausgeschnitten werden. Der Defekt wird anschließend wieder vernäht.

 

Am Zentrum für Allgemein- und Viszeralchirurgie Riesa-Meissen wird das TAMIC Verfahren regelhaft eingesetzt wenn Rektumpolypen nicht über eine Endoskopie zu entfernen sind.

 

Prof. Dr. med. Oliver Stöltzing

Chefarzt

 

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