Das EndoProthetikZentrum (EPZ) am ELBLANDKLINIKUM Radebeul arbeitet ab sofort und als Erstes in Sachsen mit Hilfe einer neuen innovativen Roboter-Technik.

Zudem wurde das EPZ nun offiziell zum „Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung“ zertifiziert.

In den vergangenen Monaten hat sich das EPZ erfolgreich neu aufgestellt. Im Zuge der strukturellen Weiterentwicklung und mit Blick auf die Krankenhausreform wurden die endoprothetischen Versorgungsbereiche der Standorte Meißen und Radebeul am ELBLANDKLINIKUM Radebeul zusammengeführt. 

Im Bereich der Hüftendoprothetik, sprich dem Ersetzen des körpereigenen durch ein künstliches Hüftgelenk, wurde erfolgreich ein neues minimalinvasives Verfahren etabliert. Dank der Verwendung neuartiger Implantate erfolgen Hüft-OPs seitdem deutlich schonender für die Patienten. Zudem sind die Gelenke bereits ab Tag 1 voll belastbar.

Im Bereich der Knie- und Hüftendoprothetik wurde das neue Behandlungskonzept PeriTrack im EPZ Radebeul eingeführt. Im Rahmen dessen wird Patienten aufgrund eines umfassenden Mobilitätsprogrammes eine merklich schnellere Genesung ermöglicht. 

Nun ist neue Spitzentechnologie in die OPs des EPZ eingezogen. Dr. med. Jaroslaw Pyrc, Chefarzt des ELBLANDZENTRUM für Orthopädie und Unfallchirurgie an den ELBLANDKLINIKEN Radebeul und Meißen, betont: „Der Roboter operiert nicht selbst - er ist ein hochpräzises Assistenzsystem. Entscheidung und Kontrolle liegen jederzeit beim Operateur. Die Technologie hilft uns, unsere chirurgische Präzision noch einmal deutlich zu steigern."

Robotisch-assistierte Systeme ermöglichen eine hochpräzise Planung und Umsetzung der Implantation einer Kniegelenkprothese. Während der Operation analysiert das System in Echtzeit die individuelle Anatomie und unterstützt den Operateur bei der exakten Positionierung der Prothesenkomponenten sowie bei der Durchführung der Knochenschnitte. Dadurch lassen sich Implantat-Position und Beinachse sehr genau einstellen und reproduzierbar umsetzen. Das kann zu einer verbesserten Gelenkfunktion und schnellerer funktioneller Erholung führen.

Prinzipiell sind alle Patienten mit symptomatischer Abnutzung des Kniegelenkes (Gonarthrose) für die roboterassistierte Operation geeignet. Dr. med. Volkmar Mehliß, Leiter des EndoProthetikZentrums, sieht große Vorteile für die Patienten: „Robotisch-assistierte Knieendoprothetik ermöglicht eine individuellere Planung und eine sehr genaue Umsetzung im Operationssaal. Besonders bei komplexeren Gelenk-situationen, z. B. nach Unfällen oder Knochenbrüchen, können wir dadurch noch präziser und gewebeschonender arbeiten.“
 

Eine weitere sehr gute Nachricht: Das EPZ am Elblandklinikum Radebeul wurde nun offiziell zum „Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung“ zertifiziert. Benjamin Becker, Verwaltungsdirektor am ELBLANDKLINIKUM Radebeul, dazu: Wir freuen uns selbstverständlich sehr über die Zertifizierung. Für uns bedeutet sie, dass wir unsere Rolle als Versorgungsschwerpunkt für Endoprothetik in Sachsen bestätigt und erfolgreich weiter ausgebaut haben. Wir vermitteln unseren Patientinnen und Patienten Versorgungssicherheit und Vertrauen.“

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Die ELBLANDKLINIKEN sind die größte und medizinisch führende kommunale Klinikgruppe in Sachsen. Mit circa 3.000 Mitarbeitern zählt sie zu den größten Arbeitgebern der Region.

Die medizinische Versorgung durch die ELBLANDKLINIKEN an den drei Klinikstandorten in Meißen, Radebeul und Riesa wird ergänzt durch die Rehabilitationsklinik in Großenhain mit angeschlossenem Facharztzentrum, eine Tochtergesellschaft im ambulanten Sektor mit sieben Medizinischen Versorgungszentren bei mehr als 25 Facharztpraxen, den Ambulanten Pflegedienst der ELBLANDKLINIKEN am Standort Radebeul sowie diverse Tochtergesellschaften für Labor, Sterilgut-Versorgung und Service- und Logistik-Dienstleistungen. Die enge Vernetzung aller Häuser und klinikübergreifende Wechselseitigkeit in inhaltlicher wie räumlicher Nähe fördert und optimiert die medizinische Versorgung in unserer Region.