In unserem Elektrophysiologie-Labor (EPU-Labor) diagnostizieren und behandeln wir sämtliche Formen von Herzrhythmusstörungen mithilfe modernster, minimal-invasiver Kathetertechnologien. Unser spezialisiertes Team aus erfahrenen Elektrophysiologen steht Ihnen und Ihren zuweisenden Ärztinnen und Ärzten als kompetenter Partner für alle Fragen rund um Herzrhythmusstörungen zur Seite.
Modernste Technik – präzise und sicher
Das Elektrophysiologie-Labor ist mit hochentwickelten 3D-Mappingsystemen ausgestattet, die eine millimetergenaue Darstellung der elektrischen Signale im Herzen ermöglichen.
Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten:
- Deutlich reduzierte Röntgenstrahlenbelastung-
- Sehr präzise Lokalisierung der Rhythmusstörung
- Schonendere Eingriffe mit hoher Erfolgsrate und geringem Risiko
Therapeutische Möglichkeiten
Nach gesicherter Diagnose, bieten wir die gesamte Bandbreite der modernen Ablationsverfahren an:
- Radiofrequenzablation (Stromverödung) bei supraventrikulären und ventrikulären Rhythmusstörungen
- Kryoablation, insbesondere zur Behandlung des Vorhofflimmerns
Pulsed Field Ablation (PFA) als neuestes, weitgehend nicht-thermisches Verfahren, das schonend und effizient angewandt werden kann
Ziel der Ablation ist es, die für die Rhythmusstörung verantwortlichen Areale im Herzen gezielt zu veröden, sodass diese keine krankhaften elektrischen Impulse mehr weiterleiten können.
Unsere rhythmologischen Leistungen
- Ablationen im rechten Vorhof bei supraventrikulären Rhythmusstörungen, z. B. Verödung des Cavotricuspidal-Isthmus bei Vorhofflattern oder sogenannte „Slow-Pathway“-Ablation bei AV-Knoten-Reentry-Tachykardie (AVNRT)
- Ablationen im linken Vorhof, insbesondere die Pulmonalvenenisolation bei Vorhofflimmern sowie weitere komplexe Ablationsverfahren
- Behandlung ventrikulärer Rhythmusstörungen (Extrasystolen oder ventrikuläre Tachykardien) mithilfe hochauflösender 3D-Mapping-Verfahren
- Diagnostische elektrophysiologische Untersuchungen (EPU) zur Abklärung unklarer Rhythmusstörungen, z. B. bei Synkopen (Ohnmachtsanfällen) oder Herzrasen, wenn diese durch herkömmliche Verfahren wie EKG oder Langzeit-EKG nicht nachgewiesen werden können