In der Dysplasie-Spezialsprechstunde diagnostizieren wir bei pathologischen Krebsvorsorgeabstrichen (sog. PAP) suspekte Veränderungen am Gebärmutterhals (Verdacht auf Dysplasie), an der Scheide (Vagina), am äußeren Bereich des weiblichen Genitale (Vulva, Klitoris, Perinealregion) und indizieren notwendige Gewebsuntersuchungen (Biopsien) und Operationen.
Die spezielle Abklärung auffälliger Befunde zur Früherkennung bösartiger Veränderungen erfordern besondere Fachkenntnisse und den Erwerb eines "Kolposkopie-Diplomes" der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
In der Urogynäkologischen Spezialsprechstunde gehen wir den Problemen der weiblichen Harninkontinenz mit und ohne bestehende Senkungserscheinungen des Beckenbodens nach und differenzieren diese auch mit Hilfe einer urodynamischen Messung (Blasendruckmessung, Harnstrahlmessung, Harnröhrenddruckprofil), um ein individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten.
In der MIC-Spezialsprechstunde beraten und betreuen wir schwerpunktmäßig gut- und bösartige Erkrankungen der Gebärmutter und der Eierstöcke, die minimal-invasiv operiert werden können. Bei bestimmten Erkrankungen ist eine organerhaltende Therapie in den meisten Fällen möglich.
Weitere Spezialsprechstunden ergänzen das klinische Spektrum der Angebotspalette bei entsprechenden Verdachtsdiagnosen, z. B. die Brustsprechstunde.