„Notwendig ist dabei vor allem die Einrichtung eines Schockraumes“, erklärt Roszeitis, der seit 1993 im Krankenhaus Riesa dem jetzigen Elblandklinikum Riesa tätig ist und den Anschluss an das Trauma Netzwerk forciert hat. „Unser Schockraum ist nach den Anforderungen des Weißbuches eingerichtet. Wir können jetzt innerhalb kürzester Zeit die komplette Diagnostik vornehmen, Not-OPs und damit lebensrettende Erstversorgungen durchführen.“ Der Schockraum ist so angesiedelt, dass die Wege zu CT, Röntgen oder Labor extrem kurz sind um schnell agieren zu können. Wenn der Patient eine spezielle Therapie oder ein spezielles Operationsverfahren benötigt, kann er in Riesa stabilisiert und erstversorgt werden.
Voraussetzungen, die das Elblandklinikum Riesa durchwegs erfüllt. Behandlungsabläufe und das Vorhandensein von Personal und Geräten sind überprüft worden und positiv mit der Einstufung als lokales Trauma Zentrum bewertet worden. „Diese Einstufung war unser Ziel, da wir zwischen Grimma, Wurzen, Torgau im Westen und Dresden im Osten das einzige Krankenhaus sind, das diese hohen Anforderungen.
Das Elblandklinikum Riesa ist Mitglied des Trauma Netzwerks Westsachsen und kooperiert mit der Klinik für Unfallchirurgie der Universität Leipzig. Innerhalb eines solchen Trauma Netzwerkes ist von jedem eingebundenen Krankenhaus bekannt, über welches medizinische Know-how und welche technischen Einrichtungen es verfügt. Im Notfall kann dadurch schneller entschieden werden, wohin der Verletzte gebracht werden soll. Das erspart den Rettungskräften unnötige Rückfragen, dem Verletzten unnötige Transporte und sichert die bestmögliche Versorgung.
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