Im Jahr 2013 feiern die ELBLANDKLINIKEN Meißen und Radebeul ihr 150-jähriges Bestehen.
Aus der dort befindlichen Krankenstube für akut erkrankte Insassen entstand das Krankenhaus in der Hospitalstraße, welches 1998 vom Neubau in Meißen- Bohnitzsch abgelöst wurde. Seit 1992 gehört zum Meißner Krankenhaus eine Medizinische Berufsfachschule.
In Radebeul war es ein Verein für Heilwesen und Naturkunde, der im so genannten "steinernen Haus" den Grundstein für das Krankenhaus legte. Das Gebäude ist heute noch Bestandteil des Krankenhauses. Es wurde vor einigen Jahren umfassend saniert.
Die Riesaer Krankenhauswurze ln gehen ins Jahr 1861 zurück, in dem ein Armen- und Krankenhaus entstand. 1880 wurde in der heutigen Hauptstraße ein Johanniter- Krankenhaus gebaut, welches 1902 geschlossen wurde. Dem folgte dann das Städtische Krankenhaus am heutigen Standort. 1868 wurde mit einem Hospital unweit der heutigen Klinik in Großenhain der Grundstein für die medizinische Versorgung gelegt. Das jetzige Haus wurde 1962 erbaut.
Während sich bereits 2002 die Häuser Meißen und Radebeul zu den ELBLANDKLINIKEN zusammen schlossen, wurden Riesa und Großenhain 2007 zu einem Plankrankenhaus zusammengeführt. Seit April 2008 bilden alle vier Häuser gemeinsam die heutige ELBLANDKLINIKEN-Gruppe
Die Geschichte des Standortes Meißen geht bis auf das Jahr 1854 zurück.
Anfangs bestand die Krankenanstalt aus zwei Gebäuden, kleinere Häuser kamen hinzu, 1879 wurde das Hauptgebäude eingeweiht. Es besteht noch heute aus einem zentralen Mittelteil ( dem ehemaligen Haupteingang ) mit sich anschließender Kapelle, sowie rechts und links des Einganges je einem Mittel- und einem Pfeilerbau. Es hatte eine Gesamtkapazität von 120 Betten. Dieses, von der Heinrich-Zille-Straße her bestimmende Gebäude, wird in Zukunft wieder für die medizinische Betreuung genutzt werden. Im Laufe der Jahre erweiterte sich Bethesda erheblich:
1914 waren auf 10 ha Grundbesitz allmählich 11 Häuser und ein umfangreicher Garten- und Wirtschaftsbetrieb errichtet worden. Einige davon prägen das Bild des heutigen Krankenhauses mit, sie werden erhalten bleiben und in das Gesamtkonzept des Krankenhauses einbezogen.
Bethesda betreute zusammen mit zahlreichen niedergelassenen Ärzten, Privatkliniken sowie Heil- und Genesungsstätten, darunter auch das bekannte Bilz-Sanatorium, die Einwohner in und um Radebeul gesundheitlich. Insbesondere Behinderten und alten Menschen galt die Fürsorge in Bethesda.
Brachte schon der erste Weltkrieg viele Veränderungen und auch Beschwernisse mit sich, nach dem 2. Weltkrieg hatte das Haus fast völlig seinen ursprünglichen Charakter verloren. 1941 wurde Bethesda geräumt und als Lazarett eingerichtet. Über den Verbleib der Patienten aus dem Kranken- und Siechenhaus gibt es keine Anhaltspunkte.
Nach 1945 entstand zunächst ein sehr dezentralisiertes Stadtkrankenhaus, später dann das Kreiskrankenhaus mit der Poliklinik.
Zwei neue Bettenhäuser wurden gebaut, zunächst die Innere Klinik, Ende der achtziger Jahre dann das chirurgische Bettenhaus. Die anderen Häuser wurden umgebaut und nach Möglichkeit modernisiert. Nach 1989 ergaben sich für das damalige Kreiskrankenhaus wesentliche Veränderungen. Der stationäre Krankenhausbetrieb wurde von der Poliklinik getrennt, die schließlich als Institution aufgelöst wurde. Heute wird das Gebäude als Ärztehaus genutzt. So wird die über Jahrzehnte gewachsene , gute Verbindung zwischen Ambulanz und stationärer Behandlung auch heute genutzt.
1994 konnte der komplexe Erweiterungsbau abgeschlossen werden, 1997 der Umbau des chirurgischen Bettenhauses zu einer modernen Psychiatrie, so dass jetzt ein, heutigen Ansprüchen gerecht werdendes, Krankenhaus der Regelversorgung den Patienten offen steht. 1998 wurde mit dem 2. Bauabschnitt der Psychiatrie begonnen. Damit wurde die Restaurierung des geschichtsträchtigen Haus 1 des Radebeuler Krankenhauses in Angriff genommen 2002 wurden die beiden Kreiskrankenhäuser Meißen und Radebeul fusioniert und in eine private Rechtsform unter kommunaler Trägerschaft überführt. Sie sind unter dem Namen Elblandkliniken als GmbH & Co. KG eingetragen. 2003 konnte die Restaurierung von Haus 1 abgeschlossen und zwei weitere psychiatrische Stationen übergeben werden. Die Krankenhauskapelle, die letztlich die Architektur des Hauses 1 bestimmt, wurde unter denkmalpflegerisch aufwendig restauriert und dient nun als Raum der Stille.
Die Geschichte des Standortes in Riesa geht bis auf das Jahr 1861 zurück.
Auf unserem Blog können Sie den Neubau der Rehabilitations- und Präventionsklinik in Großenhain über unsere Webcam verfolgen.