Vertreter der Bundesregierung in den ELBLANDKLINIKEN
Meißen. Hoher Besuch im ELBLANDKLINIKUM Meißen. Die Familienministerin Ursula von der Leyen und Kanzleramtsminister Thomas de Maiziere kamen nach Meißen, um sich gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Karin Strempel und weiteren Gästen über das Projekt Betriebskindergarten der ELBLANDKLINIKEN zu informieren. Gekommen waren auch junge Mütter und Väter der ELBLANDKLINIKEN, um mit den beiden Regierungsvertretern ins Gespräch zu kommen.Nach der Begrüßung stellte der Geschäftsführer der ELBLANDKLINIKEN, Markus H. Funk, das Projekt im Einzelnen vor. Der Plan sieht vor, mit den Baumaßnahmen bereits im September zu beginnen. Auf dem Gelände des ELBLANDKLINIKUMS Radebeul wird das Haus 5 zu einer modernen Kindertagesstätte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ELBLANDKLINIKEN umgebaut. Dazu sind Investitionen von rd. 300.000 Euro notwendig. Die ELBLANDKLINIKEN steuern aus Eigenmitteln ca. 100.000 Euro bei, die Restsumme wird durch den Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV) gefördert.
Keine Ferien! Selbst in der Urlaubszeit.
Die Eröffnung der Kita ist für den 1. April 2010 geplant. Betreut werden Kindern im Alter von acht Wochen bis sieben Jahren. Die Einrichtung ist in der Startphase von Montag bis Freitag von 05:45 bis17:00 Uhr geöffnet. Eine bedarfsorientierte Erweiterung der Öffnungszeiten bis 21:00 Uhr sowie an Samstagen ist geplant, um auch den Eltern im Schichtdienst die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder hier betreuen zu lassen. Insgesamt stehen 26 Kita-Plätze, davon 12 Plätze Kinderkrippe und 14 Plätze Kita in zwei Gruppen zur Verfügung.
Die künftigen „Elblandzwerge" sowie die Mitarbeiterinnen der Kita können nach der Fertigstellung eine umfangreiche Ausstattung nutzen - u. a. zwei geräumige Spielzimmer, eine Kinderküche, Badezimmer, Wickelraum und Spielplatz.
Lebhafte Diskussion zur Familienpolitik
An das Statement der Bundesministerin schloss sich eine lebhafte Diskussion an, die von Kanzleramtsminister de Maiziere geleitet wurde. Gerade die Jugendlichen wollten von der Ministerin wissen, wie sie die Zukunft der Familienpolitik sieht.
Für Frau von der Leyen steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für junge Familien im Mittelpunkt. Es gilt gerade in den ersten Jahren, den Spagat zwischen der Betreuung der Kinder und der beruflichen Entwicklung zu meistern. Mit der Einführung des Elterngeldes ist ein erster wichtiger Schritt gemacht worden, weitere müssen folgen. Immer mehr junge Familien nutzen die Aufteilung der Elternzeit. In Sachsen nehmen immerhin 23% der jungen Väter das Angebot in Anspruch. Das ist deutschlandweit ein Spitzenwert.
Die Ministerin würdigte den Betriebskindergarten „Elblandzwerge" als Modellprojekt und wünscht ihm viele Nachahmer. Nicht einmal 10% der Kliniken in Deutschland bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Möglichkeit der Kinderbetreuung. Auch das Angebot der Kita sucht ihresgleichen und ist an anderen Häusern in vergleichbarer Qualität nur äußerst selten zu finden.
Zum Abschluss wünschten die prominenten Gäste den Anwesenden und den ELBLANDKLINIKEN Erfolg und tatkräftige Unterstützung bei der Realisierung des anspruchsvollen Projektes - damit recht viel „Elblandzwerge" in den Genuss dieser Einrichtung kommen.
Pressemitteilung zum Download (PDF, 34 kB)

