ELBLANDKLINIKEN bieten Neues auf dem IT-Sektor

Riesa. Mit der Bildung der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe im vergangenen Jahr wurden auch Investitionen im IT-Bereich notwendig, um den Herausforderungen durch den Strukturwandel im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Insgesamt stehen dem Bereich Strategische-IT Investitionsmittel in Höhe von rund 1.500.000,00 EUR zur Verfügung.

So wurde u. a. in ein modernes Zuweiserportal investiert. Mit dieser Telematikplattform wird ein neuartiges, webbasiertes Portal für eine einfache und direkte Kommunikation zwischen den Krankenhäusern der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe und niedergelassenen Ärzten eingesetzt. „Wir wollen damit weiter die direkte Kommunikation unserer Häuser mit den niedergelassenen Ärzten in der Region verbessern.

„Für die Patientenversorgung wichtige und notwendige Informationen werden damit auf schnellstem Weg ausgetauscht. Nicht zuletzt werden unnötige Doppeluntersuchungen vermieden." sagt Markus H. Funk, Geschäftsführer der ELBLANDKLINIKEN. „Dadurch ist eine noch bessere Behandlung der Patienten an unseren Häusern möglich." so Funk weiter.

Das ELBLANDKLINIKUM Riesa wird im Zuge dieses IT-Projektes Vorreiter sein. Gemeinsam mit Chefarzt PD Dr. med. Thomas Benter von der Klinik für Innere Medizin II - Hämatologie/Onkologie und Gastroenterologie werden in den kommenden Wochen die ersten niedergelassenen Ärzte aus Riesa und Umgebung an das Portal angebunden. „Diese Lösung schließt die informationstechnische Lücke zwischen Krankhäusern und dem niedergelassenen Bereich, wenn es darum geht, schnell, effizient und vor allem sicher Daten jeder Art auszutauschen.", so Dirk Jaeckel, strategischer Kopf der IT in den ELBLANDKLINIKEN.

Um die Zusammenarbeit der Kliniken innerhalb der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe effektiv zu gestalten, wurde im November letzten Jahres das Strukturkonzept 2014 vom Aufsichtsrat beschlossen. Inhalt dieses Strategiepapiers ist u. a. die Zentralisierung wichtiger Versorgungseinheiten, wie Labor und Apotheke am Standort Riesa und die Zusammenführung von Sekundärbereichen, wie z. B. der Verwaltung. Um diese Strukturprojekte IT-seitig zu unterstützen, ist nach einer Evaluation der bestehenden Krankenhausinformationssysteme eine Strategie entwickelt worden, die in diesem Jahr die Einführung einer einheitlichen, standortübergreifenden Krankenhaus-Software vorsieht. Dabei wird im Bereich des klinischen Informationssystems auf eine bestehende Lösung zurückgegriffen, die an allen Standorten einheitlich zum Einsatz kommt.

Im Bereich der IT-Infrastruktur ist Anfang des Jahres eine moderne Server- und Zentralspeicherinfrastruktur in Betrieb genommen worden. Die standortübergreifende Lösung, die unternehmenskritische Daten zwischen zwei Klinikstandorten spiegelt, stellt in der Kombination mit den eingesetzten Softwaretechnologien ein Novum in der deutschen Krankenhauslandschaft dar. Am ELBLANDKLINIKUM Riesa wurden in 2008 rd. 200.000,00 EUR investiert, um mit modernen Virtualisierungstechnologien die Anforderungen an eine dynamische Verfügbarkeit von Server- und Speicherressourcen zu gewährleisten und gleichzeitig den rasant wachsenden Hardwarebedarf zu reduzieren.

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