Erfolg für ELBLANDKLINIKEN

Der Krankenhausplanungsausschuss des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales hat über den Antrag der ELBLANDKLINIKEN auf Umwidmung von 35 Akutbetten der ELBLANDKLINIKEN Riesa-Großenhain gGmbH in 35 neurologische Früh-Reha-Betten (Phase B) positiv entschieden.
Meißen. Nach Information der ELBLANDKLINIKEN hat der Krankenhausplanungsausschuss des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales in seiner gestrigen Sitzung über den An-trag der ELBLANDKLINIKEN auf Umwidmung von 35 Akutbetten der ELBLANDKLINIKEN Riesa-Großenhain gGmbH in 35 neurologische Früh-Reha-Betten (Phase B) positiv ent-schieden.

Dabei wurden laut ersten Aussagen 25 von den beantragten 35 Betten der neurologischen Frührehabilitation (Phase B) genehmigt. Demnach kann das Modellprojekt zum Neubau ei-ner modernen Rehaklinik in Kooperation mit der Recura Kliniken GmbH am Standort Gro-ßenhain starten. Diese Entscheidung ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung für alle, die das Konzept inhaltlich unterstützten und sich für die Realisierung eingesetzt haben. Dafür möchten sich die ELBLANDKLINIKEN bei allen Beteiligten bedanken.

Der Bau der neuen Rehaklinik hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 14,8 Mio. Euro. Zu-sätzlich konzeptionell geplant ist der Bau eines ambulanten Facharztzentrums mit einem In-vestitionsvolumen von rd. drei Millionen Euro. Damit bleiben wichtige medizinische Leis-tungsbereiche dem Standort Großenhain erhalten.

In einer ersten Reaktion sagte der Geschäftsführer der ELBLANDKLINIKEN, Markus H. Funk: „Natürlich müssen wir noch den offiziellen Bescheid aus dem Sozialministerium abwar-ten. Trotzdem freuen wir uns über das positive Votum. Ich möchte betonen, dass dies eine Entscheidung für den Gesundheitsstandort Großenhain ist. Damit hat Großenhain die große Chance erhalten, sich langfristig als Rehastandort zu entwickeln und zu profilieren. Das wird auf Dauer u. a. auch positiven Einfluss auf die Arbeitsplatzsituation in Großenhain haben."

In der Neubaulösung der Rehabilitationsklinik sollen künftig Erkrankungen des Nervensys-tems (neurologische Rehabilitation) sowie Krankheitsbilder aus der Altersmedizin (geriatri-sche Rehabilitation) einschließlich der darin enthaltenen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (Kardiologie) sowie orthopädischer Indikationen (z. B. nach Hüft-OPs) behandelt werden.

Insgesamt stehen am Standort Großenhain künftig 125 Betten zur Verfügung, inkl. der ges-tern genehmigten 25 Betten neurologische Frührehabilitation (Phase B). Das Konzept der Rehaklinik beinhaltet weitere Entwicklungsmöglichkeiten, z. B. in den Bereichen ambulante Rehabilitation, Kurzzeitpflege, Übergangspflege, Demenzbetreuung oder Tages-Senioren-Betreuung. Insgesamt werden in der Rehaklinik (ohne Facharztzentrum) voraussichtlich 232 Arbeitsplätze entstehen. Derzeit sind im ELBLANDKLINIKUM Großenhain 205 Mitarbeiter beschäftigt.

Die ELBLANDKLINIKEN und die Recura Kliniken GmbH werden in den kommenden Wochen mit den Betriebsräten intensive Gespräche führen, um die Realisierungsphase des Projektes gemeinsam zu gestalten und sich über weitere Schritte abzustimmen. Beschlüsse zur weite-ren Vorgehensweise werden zunächst in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 03.11. und auch im Kreistag am 17.12.2009 beraten und beschlossen.

Das gestrige Ergebnis ist ein Erfolg der ELBLANDKLINIKEN bei der erfolgreichen Umstruk-turierung. Zu anderen Beschlüssen des Krankenhausplanungsausschusses liegen uns keine Informationen vor.

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