Chirurgie der Bauchspeicheldrüse

 

Um Operationen an der Bauchspeicheldrüse erfolgreich durchführen zu können, sind nicht nur spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten des Operateurs gefordert (in gesetzlich vorgeschriebenen Mindestmengen geregelt), sondern auch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten aus der Gastroenterologie, Radiologie und Schmerztherapie. Am ELBLANDKLINIKUM Meissen haben wir eine hoch effiziente auf kurzen Wegen basierende leistungsfähige Infrastruktur aufgebaut, um unseren Patienten auf diesem Gebiet der speziellen Bauch-Chirurgie ein Höchstmaß an medizinischer Qualität und Sicherheit bieten zu können.

 

Bauchspeicheldrüsenzysten und zystische Tumore

Zysten der Bauchspeicheldrüse können im Rahmen von Entzündungen entstehen oder im Laufe der Zeit. Sie werden häufig nur zufällig entdeckt. Trotzdem sollten Zysten genau untersucht werden, weil sich dahinter auch sogenannte zystische Tumore verbergen können. Diese können wachsen und Beschwerden verursachen, aber auch eine Entartung hin zum Pankreaskarzinom ist möglich. Für die Abklärung ist meistens ein stationärer Aufenthalt notwendig. Hier wird entschieden, ob die Zysten weiter beobachtet werden können oder ob eine Operation notwendig ist.

 

Chronische Pankreatitis

Patienten mit einer chronischen Pankreatitis werden bei uns interdisziplinär gesehen und in der Regel primär gastroenterologisch/endoskopisch behandelt, wodurch  die Beschwerdesymptomatik längere Zeit im Griff gehalten werden kann. Bei anhaltenden chronisch-starken Schmerzen klären wir in der chirurgischen Sprechstunde ab, ob diese Behandlung ausreichend ist, oder ob eventuell eine Operation durchgeführt werden sollte. Um die beste Therapie anbieten zu können sind oft noch weitere Untersuchungen notwendig. Oft kann eine Therapieentscheidung erst im Lauf der Zeit und nach wiederholter Vorstellung in unserer Sprechstunde getroffen werden.

 

Bauchspeicheldrüsenkrebs - Pankreaskarzinom

Das Pankreaskarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung der Bauchspeicheldrüse und zählt aktuell zur vierthäufigsten Todesursache bei Krebserkrankungen. Symptome treten erst sehr spät auf und werden häufig verkannt, so dass viele Pankreaskarzinome erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt werden. Die Früherkennung spielt daher eine zentrale Rolle. Pankreaskarzinome wachsen aggressiv und bilden früh Tochtergeschwülste (Metastasen).

 

Neben der klassischen offenen Chirurgie des Bauchspeicheldrüsenkopfes, können wir oftmals die Tumore im Bauchspeicheldrüsenkörper oder –schwanz auch mittels der onkologischen minimal-invasiven Chirurgie behandeln (s.u.). Durch diese modernen Techniken können Patienten früher mobilisiert werden und das Krankenhaus rascher wieder verlassen.

 

Prof. Dr. med. Oliver Stöltzing

Chefarzt

 

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