Schwanger werden...

 

Viele fein aufeinander abgestimmte Abläufe sind notwendig, damit eine Samenzelle die Eizelle befruchten und die Frau schließlich schwanger werden kann. Wichtig ist: Das richtige Timing. Und bedenken Sie: Wartezeiten sind normal!

 

... eine Reihe glücklicher Umstände

Für das Entstehen einer Schwangerschaft muss Samenflüssigkeit des Mannes in den weiblichen Körper gelangen. Das geschieht bei jedem Geschlechtsverkehr mit dem Samenerguss in der Scheide der Frau, wenn nicht verhütet wird. Je mehr befruchtungsfähige Samenzellen die Samenflüssigkeit enthält, desto größer sind die Chancen einer Schwangerschaft.

 

Nach dem Geschlechtsverkehr sind viele Abläufe im weiblichen Körper notwendig, damit eine Samenzelle die Eizelle befruchten und die Frau schwanger werden kann: Im Eierstock der Frau reift eine befruchtungsfähige Eizelle heran. Die Eizelle trifft nach dem Eisprung im Eileiter auf befruchtungsfähige Samenzellen. Die Eizelle und eine Samenzelle verschmelzen miteinander und bilden eine neue Zelle. Diese neue Zelle teilt sich mehrfach und gelangt durch den Eileiter in die Gebärmutter und das Zellpaket nistet sich in der Gebärmutter ein. Diese Abläufe werden durch das fein aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von Hormonen gesteuert und unterstützt.

 

Das richtige Timing

Eine Schwangerschaft kann dann entstehen, wenn befruchtungsfähige Samenzellen auf eine befruchtungsfähige Eizelle treffen. Das ist nur an wenigen Tagen im Monat möglich.

 

Im Allgemeinen bildet der weibliche Körper einmal pro Monatszyklus eine reife Eizelle. Nach dem Eisprung bleibt die Eizelle für etwa 24 Stunden befruchtungsfähig. Spermien überleben im Körper der Frau zwei bis fünf Tage, zum Teil auch bis zu sieben Tagen.

 

Wartezeiten sind normal

Viele Menschen erwarten, dass eine Schwangerschaft sofort eintritt, wenn sie nicht verhüten. Die Fortpflanzung ist aber ein sehr komplexes Geschehen und erfordert manchmal etwas Geduld.

 

Die normale Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft liegt pro Monatszyklus nur bei etwa 30 Prozent. Ein Drittel aller Frauen muss sogar länger als ein Jahr warten, bis sich eine Schwangerschaft einstellt. Mehrmonatige Wartezeiten sind also kein Grund zur Besorgnis, dass es mit der Schwangerschaft nicht klappen könnte.

 

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