Wie bestimme ich meine fruchtbaren Tage?

 

Frauen, die sich ein Baby wünschen, hilft es, ihren Zyklus kennenlernen, um den Zeitpunkt des Eisprungs zu bestimmen: Schläft ein Paar am Tag davor miteinander, sind die Chancen am größten, dass die Befruchtung gelingt. Aber auch schon einige Tage früher steigen die Aussichten auf ein Baby, da die Samenzellen des Mannes zwei bis fünf Tage nach dem Geschlechtsverkehr bei der Frau überleben können.

 

Allerdings sind wenige Frauen so gut mit den Vorgängen in ihrem Körper vertraut, dass sie auf Anhieb wissen, wo im Zyklus sie sich ungefähr befinden. Zumal sich ein paar Schulweisheiten hartnäckig halten. Etwa die, dass der Zyklus einer Frau 28 Tage lang ist und der Eisprung etwa in der Mitte liegt. Das gilt jedoch nur für jede achte Frau, denn der monatliche Zyklus ist eine recht individuelle und durchaus variable Angelegenheit. Bei zwei von drei Frauen schwankt seine Länge von Monat zu Monat sogar um bis zu acht Tage. Entsprechend verschiebt sich auch der Eisprung.

 

Den Körper kennen lernen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Zyklus zu beobachten. Im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung geschieht das oft mit Hilfe von Hormontests und Ultraschall in der Praxis. Das nennt sich Zyklusbetreuung oder Zyklusmonitoring. Sie können Ihren Zyklus aber auch ganz einfach selbst beobachten.

 

Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein Fieberthermometer und ein Zyklusblatt. Sowie ein bisschen Zeit, sich in die Methode der Natürlichen Familienplanung (NFP) einzuarbeiten (zum Beispiel anhand eines Buches, nach einer Beratung in einem Frauengesundheitszentrum oder bei Pro Familia). Sie messen von nun ab an einer gewissen Anzahl von Tagen pro Zyklus morgens vor dem Aufstehen Ihre Temperatur und tragen Sie in das Zyklusblatt ein. Wenn Sie die gemessenen Werte verbinden, entsteht eine Kurve. Rund um den Eisprung hat sie einen ganz bestimmten Verlauf: Erst sinkt die Kurve ein wenig, dann steigt sie deutlich an - das Signal dafür, dass der Eisprung bevorsteht beziehungsweise stattgefunden hat.

 

Fertilitätsmonitor

Er grenzt anhand von Hormonen den Zeitpunkt des Eisprungs zeitlich genau ein. Mit Hilfe spezieller Teststäbchen bestimmen Sie (normalerweise an acht Tagen im Zyklus) die Konzentration bestimmter Hormone im Morgenurin. Der Monitor wertet die Teststreifen direkt aus und meldet im Anschluss den aktuellen Status der Fruchtbarkeit: gering, hoch oder maximal. Das Geräts kostet je nach Typ und Hersteller 30 bis 150 Euro, dazu kommen pro Monat 10 bis 15 Euro für neue Hormonteststäbchen.

 

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